Allergien im Garten und im Haus

Vielen Allergikern vergeht mit den ersten Sonnenstrahlen und wärmeren Temperaturen bereits der Spaß am eigenen Garten. Kein Wunder, denn durch viele verschiedene Allergien wird der Alltag von Betroffenen stark eingeschränkt. Atemnot, eine laufende Nase, ein Kratzen im Hals und tränende Augen sind dabei die typischen Symptome einer Allergie. Doch welche Allergien gibt es und überhaupt und was können Betroffene dagegen tun?

Die unterschiedlichen Allergiearten

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Allergien, an denen Menschen leiden können. Diese unterscheiden sich oftmals kaum in den einzelnen Symptomen und alle können sowohl sehr mild als auch stark verlaufen. Bei den verschiedenen Symptomen ist es daher immer sehr wichtig, sich frühzeitig testen zu lassen, um herauszufinden, durch was diese Allergie genau ausgelöst wird. Wir wollen nun mal einige Allergievarianten vorstellen.

Die Allergie gegen Gräser

Der sogenannte Heuschnupfen ist weit verbreitet und bereitet vielen Menschen ordentlich Probleme. Bei dieser Allergie kommt es vor allem zu geschwollenen, roten und juckenden Augen sowie fließendem Schnupfen mit einem klaren Nasensekret. Auch Niesattacken sowie ein Juckreiz in der Nase, den Nebenhöhlen oder aber im Rachenbereich sind nicht selten. Ein akuter Reizhusten sowie in seltenen Fällen ein Hautausschlag samt juckender Haut zählen ebenso zu den Symptomen, die bei einer Allergie gegen Gräser auftreten.

Allergie gegen Pollen

Die Pollen gibt es zu unterschiedlichen Jahreszeiten von verschiedenen Bäumen und anderen Pflanzen. So beginnt es mit der Hasel bereits im Februar, während die Probleme bei den Gräsern vor allem von Mai bis in den September hineingehen. Je nachdem, gegen was man nun allergisch ist, hat man zu verschiedenen Jahreszeiten damit zu kämpfen. Dabei hilft es nicht nur, weit in die Stadt zu ziehen, denn auch hier machen die Pollen nicht Halt und dringen unwillkürlich in den Alltag der Menschen ein. Bei den Pollenallergikern handelt es sich in der Regel um 6 Hauptursachen. Dazu gehören die Hasel, Süßgräser, Erle, Roggen und auch die Birke, Beifuß sowie Ambrosia.

Die Nussallergie

Auch sehr verbreitet ist die Allergie gegen Nüsse. Ob es sich um eine Erdnussallergie oder Haselnussallergie handelt, ist dabei dringend zu unterscheiden. So können Nüsse im schlimmsten Fall für Betroffene tödlich enden. Wer an einer Erdnussallergie leidet, darf zum Beispiel auch zahlreiche Lebensmittel nicht zu sich nehmen, was auf die Menschen, die an einer Haselnussallergie leiden, nur selten zutrifft. Häufig tritt auch eine Kreuzallergie mit Birke auf, dann sind naturbelassene Mandeln unverträglich, geröstet oder verarbeitet als Mandelmus aber verträglich.  Während man also nicht nur die rohen Nüsse nicht essen darf, sollten sich Betroffene auch bei Gebäck, Brot und anderen Lebensmittels stets informieren, welche Inhaltsstoffe enthalten sind.

Tierhaarallergie

Leider auch sehr verbreitet ist die Tierhaarallergie. Diese kann bezüglich unterschiedlicher Tiere auftreten. Am meisten verbreitet ist wohl die Allergie gegen Katzenhaare. Dabei muss es nicht nur der direkte Kontakt zu einer Katze sein. Allergiker reagieren bereits in Haushalten, in denen eine Katze lebt und das auch dann, wenn sie zum Beispiel nur zum Fressen hereinkommt.

Allergie gegen Zimmerpflanzen

Viele sind der festen Überzeugung, dass es nur Allergien gibt, die sich auf die draußen lebenden Pflanzen samt deren Blüten bzw. Pollen beziehen. Wer allerdings mit laufender Nase, roten und tränenden Augen sowie kratzendem Hals im Büro sitzt und kein Tier weit und breit sieht, muss nicht zwingend an einer Erkältung leiden. Betroffene sollten sich dringend umschauen und nach Pflanzen Ausschau halten. So gibt es auch die Zimmerpflanzenallergie. Hierbei reagieren die Menschen auf ganz unterschiedliche Zimmerpflanzen. Darunter fallen zum Beispiel Streifenfarngewächse, der beliebte Drachenbaum oder aber die Bergpalme sowie andere Palmenarten . Auch die Chinarose hat bereits bei zahlreichen Allergikern Symptome ausgelöst.

Was kann helfen?

Viele Allergiker greifen ganz typisch zu unterschiedlichen Medikamenten und nehmen diese in der Regel in Tablettenform ein. Die Tabletten sollen dabei helfen, die Symptome zu unterdrücken und können dabei sogar täglich eingenommen werden.

Des Weiteren empfehlen viele Ärzte vor allem bei einem starken Schnupfen ein Nasenspray. So zum Beispiel vor allem bei Heuschnupfen. Hier gibt es spezielle Heuschnupfen Nasensprays welche in jeder Apotheke meist ohne Rezept zu kaufen sind. Diese werden über die Schleimhäute wesentlich schneller aufgenommen und lindern zudem auch den Schnupfen sowie den Juckreiz in der Nase.

Auch Augentropfen werden bei Allergien gegen Tierhaare oder aber Pollen gerne genutzt. Kein Wunder, denn auch diese wirken schnell und werden direkt über die Schleimhäute aufgenommen.

Tipps und Tricks

Während die Medikamente in der Regel vor allem die Aufgabe haben, die Wirkung von Histamin zu blockieren und schnell zu wirken, können Allergiker natürlich auch versuchen, den jeweiligen Reizen aus dem Weg zu gehen. Das bedeutet also, dass man Wohnungen mit Katzen meidet, wenn diese eine Allergie auslösen und sich natürlich auch keine anschafft. Wer an einer Pollenallergie leidet, sollte Fenster und Türen geschlossen halten und sich feine Gitter davor machen, um ausgiebig zu lüften. Auch Spaziergänge durch den Wald sollten nun natürlich vermieden werden.

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